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06.05.22

Florian Droux, der neue Leiter der Sporthandelsschule BFB

Florian Droux, Sie sind der neue Leiter der Sporthandelsschule BFB. Was ist Ihre Motivation für diese Stelle?

Ich finde es toll, ein Angebot für Sportler:innen im kaufmännischen Bereich anzubieten. Wir möchten den Schüler:innen optimale Voraussetzungen bieten, ihre sportliche Karriere mit einer Ausbildung zu kombinieren. Damit haben sie einen Abschluss für ihre Zeit nach der Sportkarriere in der Tasche und sind auch dafür gerüstet, falls ihre sportliche Karriere nicht wie geplant verläuft. Auch wenn ich hoffe, dass alle Schüler:innen eine Profi-Karriere machen, in der Realität kann sich die Situation rasch ändern und eine Ausbildung lohnt sich.

 

Was sind die Besonderheiten der Sporthandelsschule?

Der grösste Vorteil besteht sicher darin, dass die Stundenpläne aller Schüler:innen individuell nach ihren Trainingsplänen erstellt werden. Zudem haben sie die Möglichkeit, zwischen zwei Modellen zu wählen: das «konzentriertes Modell» mit einem Praktikum in einem Unternehmen im dritten und vierten Schuljahr oder das «integrierte Modell», bei dem die Ausbildung rein schulisch absolviert wird und damit maximale Flexibilität ermöglicht.

 

Sie waren selbst Spitzensportler, wie wichtig ist es, sich weiterzubilden, ein EFZ zu erwerben und gleichzeitig Leistungssport zu treiben?

Wie schon erwähnt, Sport ist sehr schnelllebig und ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Verletzung eine sportliche Karriere rasch beenden kann. Und selbst eine lange und erfolgreiche sportliche Karriere geht irgendwann zu Ende. Die im Sport erlangten Kompetenzen haben zwar einen Mehrwert, gelten aber im Arbeitsmarkt nicht vollumfänglich als Berufserfahrung. Dies hat zur Folge, dass eine Ausbildung, wie in unserem Fall eine kaufmännische Ausbildung mit Abschluss EFZ, den Eintritt in den Arbeitsmarkt um einiges erleichtert.

 

Warum ist die BFB der ideale Ausbildungspartner für junge Spitzensportler?

Nebst der praxisnahen Ausbildung sowie der engen Begleitung durch die Klassenlehrpersonen bietet die BFB auch geographische Vorteile. Als Sportler ist man darauf angewiesen, die Reisezeiten möglichst kurz zu halten. Positiv ist die direkte Anbindung an den Bahnhof, die Nähe zu zahlreichen Trainings- und Leistungszentren sowie zu Magglingen. Die BFB bietet ebenfalls ein optimales Netzwerk mit entsprechender Infrastruktur. Zudem ist sie als Swiss Olympic Partner School offiziell anerkannt und die Schulgelder sind mit Talentstatus subventioniert.

 

Welche Sportart betreiben Sie, wenn Sie nicht in der BFB arbeiten?

Seit dem Ende meiner Spitzensportkarriere geniesse ich die Freiheiten und Möglichkeiten, die verschiedensten Sportarten auszuprobieren. Im Sommer respektive in den Ferien bin ich meistens beim Kitesurfen anzutreffen, während ich in der Schweiz in einem Dojo beim Judo, auf der Strasse beim Radfahren oder auf dem Rasen beim Rugby anzutreffen bin.

 

Sporthandelsschule BFB