Porträt

Die BFB hat sich als erfolgreicher, zweisprachiger Bildungspartner für die Wirtschaft in Biel, am Jurasüdfuss und im Seeland bestens etabliert. Die Grund- und die Weiterbildung sind breit gefächert, praxisnah und leistungsorientiert. Die BFB legt Wert auf hohe Bildungsqualität und nimmt die Bedürfnisse der Lehrbetriebe, Firmen, Lernenden und Weiterbildungskunden gleichermassen ernst.

BFB – Ihr Bildungspartner für Wirtschaft

Mit einer guten Grundbildung beruflich einsteigen

Rund 900 junge Menschen besuchen an der BFB den Unterricht und legen damit den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Mit einem erfolgreichen Lehr- und Berufsmaturitätsabschluss an der BFB stehen ihnen viele Wege offen, die berufliche Laufbahn zu gestalten. Die nachfolgende Weiterbildung an der BFB baut auf den erworbenen Kompetenzen der Grundbildung auf.

Weiterbilden – persönlich und beruflich weiterkommen

Jährlich bereiten sich 1000 Erwachsene an der BFB auf interne und externe Zertifikats- und Diplomprüfungen vor, um persönlich und beruflich weiterzukommen. Sie schätzen die hohe Fach- und Methodenkompetenz der Referentinnen und Referenten aus der Wirtschaft, die ihren Unterricht auf die Praxis und den Prüfungserfolg ausrichten. Hohe Erfolgsquoten sind das erfreuliche Ergebnis für die Teilnehmenden und die BFB. 

BFB in Kürze

  • 1873: Gründung Kaufmännischer Verein Biel mit Unterrichtskursen
  • Namenswechsel: 2007 BFB – Bildung Formation Biel-Bienne
  • Trägerschaft: bis 2010 KV-Biel 
  • Heutige Rechtsform: Verein BFB – Bildung Formation Biel-Bienne
  • Bezug Neubau: Herbst 2007 Bezug Neubau am Robert Walser Platz
  • Grundbildung: 900 Lernende 
  • Weiterbildung: 1000 Weiterbildungskundinnen und -kunden
  • Mitarbeitende: 200 Mitarbeitende
  • Lehrbetrieb: für 3 Lernende
  • Umsatz: CHF 13 Mio.
  • Zertifikate: ISO-Zertifikat 21001:2018, Label für die Zweisprachigkeit, Swiss Olympic Partner School

Wo unsere Wurzeln liegen

Am 4. Januar 1873 wurde der Kaufmännische Verein Biel gegründet. Mit 96 Mitgliedern nahm die Sektion ihre Tätigkeit auf. Ihrer Devise getreu „Bildung- Freundschaft – Fortschritt“ widmete die junge Sektion Biel all ihre Kraft ihrem „Schosskind“, wie sie es in ihrem Jahresbericht einmal nennt, ihren“Unterrichtskursen“, der späteren Kaufmännischen Berufsschule und ab heute der BFB – Bildung Formation Biel-Bienne. 

Am 4. Januar 1873 wurde der Kaufmännische Verein Biel gegründet. Mit 96 Mitgliedern nahm die Sektion ihre Tätigkeit auf. Ihrer Devise getreu «Bildung – Freundschaft – Fortschritt» widmete die junge Sektion Biel all ihre Kraft ihrem «Schosskind», wie
sie es in ihrem Jahresbericht einmal nennt, ihren «Unterrichtskursen», der späteren Kaufmännischen Berufsschule und ab heute der BFB – Bildung
Formation Biel-Bienne.

Auf das Wintersemester 1893 / 94 wurde die Trennung von Verein und Schule vorgenommen. Das Jahr 1893 wird somit als eigentliches Gründungsjahr unserer Schule betrachtet.

1898 wurde ein für drei Jahre geordneter Unterrichtsplan für die Fortbildungsschule sorgfältig ausgearbeitet und auf die Verhältnisse von Biel abgestimmt. 1899 / 1900 wurde das Rektorat geschaffen und dem grossen Bieler Schulmann Jakob Wyss anvertraut.

Auf den 1. Januar 1906 trat das erste «Lehrlingsgesetz» für den Kanton Bern in Kraft. Dieses schrieb u.a. vor:

– obligatorischer Besuch der Fortbildungsschule

– Abfassung eines schriftlichen Lehrvertrages

– Tagesunterricht, in die Arbeitszeit fallend, mindestens drei Stunden wöchentlich

– Obligatorium der Lehrlingsprüfungen

Im Jahre 1916 wurde Herr Dr. Oppliger, damals Lehrer am Progymnasium, zum nebenamtlichen Rektor berufen. Für Herrn Dr. Oppliger wurde die Entwicklung der Schule zur Lebensaufgabe, und es gelang ihm auch, ihr den Ruf einer der angesehensten und besten kaufmännischen Berufsschulen der Schweiz zu schaffen.

Sehr schwere Zeiten machte unsere Schule in den dreissiger Jahren durch. Im Hinblick auf die neuen Aufgaben, die das Bundesgesetz über die berufliche Ausbildung vom 26. Juni 1930 auch unserer Schule bringen sollte, wurden 1931 drei Hauptlehrerstellen geschaffen.

Aus der Jubiläumsschrift zum 100-jährigen Bestehen des KV Biel kann man entnehmen, dass 1948 die Kaufmännische Berufsschule im Leben des KV Biel einen grossen Raum eingenommen hat. Die Kaufmännischen Berufsschulen wurden trotz einem neuen Berufsbildungsgesetzes den Vereinen belassen und «wenn wir heute mit ehemaligen Schülerinnen und Schüler sprechen, so stellen wir fest, dass für die meisten von ihnen die Schule, „ds KV“, und der Verein ein und dasselbe sind».

1952 konnte unsere Schule «nach zähem Kampf» das Schulhaus an der Neuengasse 10 übernehmen. Ein Ausbau des Dachstockes im Jahre 1962 schuf zusätzliche Unterrichtsräume. Dies war auch bitter nötig, war doch der KV-Schule im Jahre 1962 auch
die Ausbildung der Apothekenhelferinnen anvertraut worden.

1964 wurde Herr Fritz Stähli, Nachfolger von Herrn Dr. Oppliger, zum Stadtpräsidenten von Biel gewählt. Herr Raymond Gesell durfte eine sehr gut organisierte Schule übernehmen.

1973 findet sich in der Jubiläumsschrift folgende Passage: „Das revidierte Berufsbildungsgesetz, neue Prüfungsreglemente, neue Lehrpläne, neue Unterrichtsmethoden bringen gegenwärtig beträchtliche Unruhe in den Schulbetrieb und der Schulleitung ein vollgerüttelt Mass Arbeit“.

1984 trat nach dem frühen Ableben von Rektor Raymond Gsell Herr Peter Zbinden als Rektor in seine Fussstapfen. Es folgte 1988 Herr Peter Müller und nach einem ad interim Jahr 1998 /1999 mit Frau Irène Lüdi trat im Sommer 1999 Herr Viktor Rossi
das Amt als Rektor an.

2007 wurde aus der Kaufmännischen Berufsschule Biel die BFB – Bildung Formation Biel-Bienne. Mit dem neuen Namen und dem Bezug des Neubaus am Robert-Walser-Platz im Herbst 2007 begann eine neue Ära. 2010 wechselt die BFB ihre Rechtsform und wird ein eigenständiger Verein. 2011 wird Daniel Stähli neuer Direktor der BFB.

Ein Gebäude für die Zukunft

Der Neubau der BFB wurde 2007 an attraktiver Lage zwischen Stadtzentrum und See, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs fertiggestellt. Die Architekten des Büro :mlzd aus Biel haben dem Gebäude den unverkennbaren Charakter gegeben. Der Besucher betritt das Gebäude über einen grosszügig anmutenden Innenhof, der für Pausen und Anlässe gerne genutzt wird und für optimale Lichtverhältnisse im Gebäude sorgt.

Im Innern überrascht den Besucher zuerst einmal die gelbe Farbe im Bereich der Treppen und Gänge – dies ist die kommunikative Zone, wo sich in den Pausen die Lernenden und Weiterbildungskundinnen und –kunden treffen und unterhalten. Die Schulungs- und Gruppenräume sowie die Arbeitsräume der Grund- und Weiterbildung hingegen sind in einem ruhigen Weiss gehalten und verfügen alle über eine breite Fensterfront. So wird eine angenehme und förderliche Lern- und Arbeitsatmosphäre geschaffen. Im Erdgeschoss steht eine Aula für grössere Anlässe zur Verfügung und das Terminal B sorgt für Kulinarisches.